Inklusion und europäische Zusammenarbeit im Fokus
Vom 26. bis 30. Januar 2026 nahmen zwei Kolleginnen unserer Schule an der Erasmus+-Fortbildung „ELA Educational Days – Inclusion & European Cooperation in Education“ in Bologna teil. Bei dieser fünftägigen Weiterbildung trafen sich rund 40 Teilnehmende aus ganz Europa – unter anderem aus Spanien, Estland, Finnland, Griechenland, Slowenien und Irland –, um sich intensiv mit inklusiver Bildung und europäischer Kooperation auseinanderzusetzen. Ziel der Veranstaltung war es, voneinander zu lernen, sich international zu vernetzen und gemeinsam neue Ideen für inklusive Schulentwicklung zu erarbeiten.
Am ersten Tag stand, das Kennenlernen und der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt. In verschiedenen Ice-Breaker-Aktivitäten und Präsentationen stellten die Teilnehmenden ihre Schulen sowie das Inklusions-Modell ihrer Herkunftsländer vor. So entstand schnell eine offene und vertrauensvolle Atmosphäre, die den weiteren Verlauf der Woche prägte.
Die nächsten Tage boten eine abwechslungsreiche Mischung aus theoretischen Inputs, Workshops, Diskussionen und Praxisbeispielen. Besonders bereichernd war der Besuch der italienischen Berufsschule „L‘Istituto Manfredi-Tanari“, wo die Kolleginnen direkte Einblicke in die Umsetzung des italienischen Inklusionsmodells erhalten konnten. Im Austausch mit Lehrkräften, Schüler:innen und weiteren Schulmitarbeitern wurde deutlich, wie selbstverständlich und engagiert Inklusion in Italien im Schulalltag umgesetzt wird.
Neben den fachlichen Schwerpunkten kam auch das Kulturelle und Kulinarische nicht zu kurz: Stadtführungen durch das historische Bologna und gemeinsame Abendessen boten zahlreiche Gelegenheiten, sich über die verschiedenen nationalen Bildungssysteme auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.
Am Abschlusstag stand die europäische Zusammenarbeit im Rahmen von Erasmus+ KA2-Projekten* im Mittelpunkt. Es wurden Projektideen und deren Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt, mögliche Partnerschaften ausgelotet und Perspektiven für zukünftige Kooperationen geschaffen.
Nach fünf intensiven Tagen kehrten unsere Kolleginnen mit vielen neuen Impulsen, Ideen und Kontakten zurück. Die Erfahrungen in Bologna haben einmal mehr gezeigt, wie wertvoll internationale Begegnungen und der Austausch über Bildung sein können – insbesondere, wenn es um das gemeinsame Ziel geht, Inklusion in Europa weiterzuentwickeln und zu leben.
*Unter KA2-Projekte sind Projekte zu verstehen die in Kooperation mit anderen europäischen Schulen durchgeführt werden, also z.B. ein Projekt zu Demokratiebildung, das eine deutsche, eine tschechische und eine portugiesische Schule gemeinsam durchführen.