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24. Woche der Schülerbegegnung Sachsen/ Baden-Württemberg im Oktober 2014


Musikkultur zum Tag der Einheit

Die Schülerbegegnung, die bereits zum 24. Mal im Rahmen der Kulturpflege immer um den dritten Oktober zur Wiedervereinigung stattgefunden hat und die verbindenden Elemente der Musik in den Vordergrund stellt, sollte diesmal Schüler aus Riesa und Heidelberg einander näher bringen.

„Die 400 Schüler werden diese Tage nie vergessen. Sie werden Freudentränen beim Abschied weinen“, so hieß es laut Wolfhard Bickel aus dem Kultusministerium, der mit seinem alterfahrenem Team das Management dieses Schülerbegegnungsprojektes übernommen hatte.

Maximal 4-7 Schüler konnten teilnehmen und somit war klar, dass eine kleine Auswahl Freiwilliger her musste. Freiwillige, die auch 2015, wenn die Schülerbegegnung Sachsen/BW in Heidelberg stattfinden wird, ebenfalls wieder zu Verfügung stehen würden. Die Teilnehmer sollten, wenn möglich, Kamera- und Redaktionserfahrungen, Umgang mit Audioaufnahmegeräten und Videobearbeitung haben. Spontan entschlossene Schüler aus dem 3BKGD2 waren mutig und sagten direkt zu. Ein abenteuerlustiges Team war geboren.

Die Schüler wussten bald, bei welcher Gastfamilie sie für eine Woche ein Zuhause finden konnten. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön von den Schülern und Veranstaltern. Die vier Schüler unseres 3BKGD2 waren Lina Heinzmann, Konstantinas Grigalaitis, Stefanie Karpf und Marius Münch. Mit weiteren acht Schülern, davon sechs aus Sachsen und zwei aus anderen Schulen des Heidelberger Umlandes, haben sie Fantastisches geleistet.

Insgesamt sind für 7 Ateliers und ein gutes Dutzend Veranstaltungen ca. 30 Artikel und 15 Videos erarbeitet worden. Sämtliche Bilder, Videos, Audioaufnahmen und Texte wurden von der Entstehung bis zur Endumsetzung gesammelt, gesichtet, geschrieben, geschnitten, gegliedert, strukturiert, aufbereitet und hochgeladen. Das klingt nicht nur nach Arbeit, das war es auch. Selten habe ich so viel Spaß und Energie vom ersten bis zum letzten Tag in den Gruppen innerhalb des Teams erlebt. Kein Murren, kein Stöhnen, auch nach Partys und Veranstaltungen, die zwischendurch den Arbeitsfluss als positive Abwechslung unterbrochen und teils zu wenig Schlaf geführt haben. Am nächsten Tag wurde einfach weitergemacht, elektrisiert davon, was alles möglich ist, dass man sich von seiner besten Seite zeigen will und weil man einfach fühlt, dass man eine Gemeinschaft ist.

Natürlich gehört hier ein dickes Lob und Dankeschön an alle Atelierleitungen, Chor-, Band-, Choreografie-, Kunstförderungsleitungen dazu. Ganz besonderer Dank gilt dem SAEK-Team mit Andreas Strahlendorf, Antje Weber und Antje Rauscher. Auf der Anreise herrschte in den Köpfen und Herzen der Schüler noch Skepsis und Scheu. Diese Stimmung war auf dem Rückweg nicht annähernd zu spüren und von den vielen Begegnungen des einwöchigen Aufenthaltes aus dem Gedächtnis gelöscht und überlagert von positiven Erinnerungen. Jeder hat begriffen, dass Mut, Engagement und Freundlichkeit in einer Gemeinschaft Großes leisten kann. Genau das ist gelernt worden, und zwar auf allen Ebenen.