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Nachhaltiges Wirtschaften 2017

Johannes-Gutenberg-Schule Heidelberg zum dritten Mal prämiert

Am 9. Februar 2017 wurde die Johannes-Gutenberg-Schule Heidelberg bei der Prämierungsveranstaltung „Nachhaltiges Wirtschaften 2017“ der Stadt Heidelberg ein weiteres Mal für ihr Engagement im Umweltschutz ausgezeichnet.
Von den bisher weit über 100 zertifizierten kleineren und mittleren Unternehmen sind wir nach wie vor die einzige Schule, die sich an diesem Kooperationsprojekt beteiligt. Dieses Alleinstellungsmerkmal ist für uns eine Herausforderung, die unsere Motivation weiter anspornt.
Was unser Anliegen von dem der übrigen Kooperationspartner unterscheidet, ist die Intension, möglichst viele unsere Schülerinnen und Schüler in die Arbeit für die Belange der Umwelt einzubinden und sie dafür zu sensibilisieren oder gar zu begeistern. Dies geschieht in zahlreichen großen und kleinen Projekten, in denen sie ihre Ideen und Vorstellungen einbringen und aktiv umsetzen können.

Beispiele hierfür sind der Bau des Solarbootes „Sigrid“ und des Solarflitzers „Speedy“ mit der Solarladestation „Sunny“ sowie ein vollautomatisches solarbetriebenes Bewässerungssystems. Zurzeit läuft eine Aktionen unter dem Titel „Richtig Händewaschen“. Hierzu haben Schüler der einjährigen Berufsfachschule für Anlagenmechaniker einen mobilen Waschtisch mit berührungsloser Armatur gebaut, welcher im Foyer der Schule aufgestellt ist. Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs Biotechnik können mit sogenannten Abklatschversuchen feststellen, wie sauber die Hände nach dem Waschen tatsächlich sind. Begleitet wird dieses Projekt von einer Plakataktion der Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs Medientechnik, die mit kreativen grafischen Arbeiten Toilettenbesucher auf die Notwendigkeit und die Durchführung hygienischer Maßnahmen – sprich Händewaschen – nach verrichtetem „Geschäft“ hinweisen.
Durch eine weitere bewährte Plakataktion mit dem Titel „Lass‘ den Eisbär draußen“ [sic] wollen die Schülerinnen und Schüler die Besucher unseres Hauses während der Heizperiode am Haupteingang daran erinnern, die Außentüren geschlossen zu halten, damit die Wärme drinnen bleibt, was die Heizkosten senkt und die Umwelt schont.
Ebenso regelmäßig wird das Projekt „Thermostatische Heizkörperventile“ durchgeführt, das stets großen Anklang findet. Schülerinnen und Schüler des zweiten Lehrjahres, die den Beruf des Anlagenmechanikers für Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik erlernen, erläutern fachfremden Klassen die Funktionsweise und die Bedienung eines Heizkörperventils, denn den meisten Nutzern ist gar nicht bewusst, wie viel Heizenergie sich durch diese nützlichen kleinen Temperaturregler tatsächlich einsparen lässt –  vorausgesetzt, sie werden richtig bedient.

Eine besondere Herausforderung bei der Zertifizierung zum „Nachhaltigen Wirtschaften 2017“ stellt das Thema Arbeitssicherheit und die damit verbundene Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen dar. Auch hier befindet sich die Johannes-Gutenberg-Schule auf einem guten Weg, den wir – und da sind wir zuversichtlich – gut meistern werden.
Die Prämierungsveranstaltung, zu der eigens ein Imagefilm der Johannes-Gutenberg-Schule erstellt wurde, fand in der Stadthalle Heidelberg in einem feierlichen Rahmen statt. Ministerialdirigent Martin Eggstein vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft richtete seine lobenden Grußworte an alle Teilnehmer zum Nachhaltigen Wirtschaften. Umweltbürgermeister der Stadt Heidelberg, Wolfgang Erichson bedankte sich für die große Tatkraft und die umgesetzten Ziele zur Schonung der Umwelt. Die Auszeichnung wurde von Martin Schmidt, Schulleiter der Johannes-Gutenberg-Schule, entgegen genommen.