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Mann der ersten Stunde verabschiedet den
58. Meisterkurs der Fachschule für Konditoren

Verlässlichkeit ist eine große Tugend

Mit der feierlichen Verabschiedung des 58. Meisterkurses im Konditorenhandwerk endete im Beisein von Martina Schafheutle-Kübel, Obermeisterin der Heidelberger Konditoreninnung, Eberhard Wolff, Vorsitzender der Prüfungskommission der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald und Klaus Vollmer, Landesinnungsmeister des Konditorenhandwerks Baden-Württemberg, nicht nur ein weiterer erfolgreicher Vorbereitungskurs auf die anspruchsvolle Meisterprüfung für Konditoren, sondern auch nach mehr als 37 Jahren im Schuldienst die 29 Jahre andauernde engagierte Arbeit von Herbert Fritz in dieser Fachschule.
Als Mann der ersten Stunde war er an der Konzeption und dem Aufbau der Fachschule beteiligt und über viele Jahre auch der Leiter dieser renommierten Ausbildungseinrichtung.
Martina Schafheutle-Kübel dankte nicht nur im Namen der Heidelberger Konditoren für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Sie erinnerte auch daran, dass nicht nur ihr Sohn als Schüler, sondern auch sie selbst vor vielen Jahren als Schülerin mit Herbert Fritz verbunden war. Danach sei man im Engagement für das Handwerk viele Jahre erfolgreich auf gemeinsamen Berufswegen gegangen.
Auch Klaus Vollmer würdigte den unermüdlichen Einsatz für das süße Handwerk und bedankte sich im Namen der Landesinnung ganz herzlich. „Verlässlichkeit ist eine große Tugend und Wohltat“, sagte Eberhard Wolff, der Vorsitzende der Prüfungskommission der Handwerkskammer und ehemalige Schulleiter der Nachbarschule in Heidelberg. Verlässlichkeit sei wesentlicher Kit der Gesellschaft, sie schaffe Geborgenheit und regele das friedliche Zusammenleben geschäftlich und privat. „Auf dich war immer Verlass“ dankte Herr Wolff Herbert Fritz und freute sich, dass es innerhalb der Prüfungskommission auch in Zukunft noch gemeinsame Berührungspunkte geben werde.
Im Namen der Schulleitung dankte der stellvertretende Schulleiter, Bernd Bieger, Herbert Fritz dafür, nie übereinander, sondern stets miteinander gesprochen zu haben. Dies sei auch ein guter Rat an die Jungmeisterinnen, die sich jetzt auf anspruchsvolle Berufstätigkeiten vorbereiten und freuen könnten. „Reden Sie mit den Mitarbeitern auf Augenhöhe und nicht über sie. Nur so kann eine gedeihliche Zusammenarbeit entstehen.“
Besonderes Lob entgegennehmen konnten Freya Bordewieck, Giovanna Müller und Theresa Schlitz für ihre überragenden praktischen Prüfungsleistungen, alle in einem Punktebereich, der sich nur um fünf Hundertstel unterschied. Für die beste Gesamtprüfung nahm Kathrin Meyer erfreut einen Buchpreis entgegen. Nachdem die Jungmeisterinnen auf ihren Erfolg mit ihren Familienangehörigen und Freunden anstoßen konnten, würdigte Freya Bordewieck in gereimter Form die Erlebnisse, Anstrengungen und Höhepunkte des vergangenen Vorbereitungskurses. Dieser habe die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht nur beruflich weitergebracht.

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