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Solche Leute braucht das Handwerk


57. Meisterkurs der Fachschule für Konditoren verabschiedet


Martina Schafheutle-Kübel, Obermeisterin der Heidelberger Konditoreninnung, beglückwünschte die Jungmeisterinnen und Jungmeister im Konditorhandwerk für ihre Einstellung, Herausforderungen anzunehmen und Engagement zu zeigen. So werde man auch an seinen Aufgaben wachsen und Spaß und Freude an der Arbeit finden.

Martin Schmidt, Schulleiter der Johannes-Gutenberg-Schule dankte in seiner Laudatio den Fachschülerinnen und Fachschülern für die Wahl der Johannes-Gutenberg-Schule und wies darauf hin, dass laut einer Statistik 75 % der Jungmeister der Meinung sind, dass sich die Ausbildung gelohnt habe.

Anschließend lobte der Vorsitzende der Prüfungskommission der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald Eberhard Wolff  die erfolgreichen Absolventen für ihre guten Leistungen in den Prüfungen. Er fügte hinzu, dass dies nur ein weiterer Schritt auf dem langen Lebensweg sei und stets neue Herausforderungen warteten. „Wer nicht mit der Zeit gehe, gehe halt mit der Zeit.“ Allerdings dürfe das nie dazu führen, dass man darüber das Leben vergesse und das Gefühl habe, keine Zeit zu haben: „Nehmen Sie sich die Zeit für Freiraum, die Zeit, die notwendig ist zur Aufrechterhaltung der Gesundheit.“

Herbert Fritz, Leiter der Fachschule, fügte an, dass es das Kollegium der Johannes-Gutenberg-Schule schätze und als Freude genieße, Schülerinnen und Schüler auf ihrem Lern- und Lebensweg zu begleiten.

Dies merke man daran, so ergänzte Klaus Vollmer, Landesinnungsmeister des Konditorenhandwerks Baden-Württemberg, dass ohne eine solche Freude die gute Arbeit der Schule nicht möglich sei. Er beglückwünschte die Jungmeisterinnen und Jungmeister auch zur Wahl der Johannes-Gutenberg-Schule, die als renommierte Meisterschule Standard bildend in Deutschland sei. Freudig überbrachte Klaus Vollmer nicht nur die Glückwünsche der Landesinnung, sondern auch des Deutschen Konditorenbundes. Dieser sei übrigens federführend mitbeteiligt gewesen, als es darum ging, für eine Gleichbehandlung schulischer und beruflicher Ausbildungsabschlüsse zu sorgen. Heute könne man deswegen mit dem Meisterbrief auch studieren. Das sei aber nicht der einzige Weg, den eine junge Konditormeisterin oder ein junger Meister einschlagen könne. Mit handwerklichem Einsatz sei man ein wichtiger volkswirtschaftlicher Faktor und könne auch die Herausforderungen von Globalisierung und Handwerk 4.0 meistern.

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