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Anlagenmechaniker/-innen (IHK)

Merkmale und Ziele

Die Ausbildung im Betrieb wird durch den Besuch der Berufsschule ergänzt ("Duales System"). Die Schüler sollen in der Berufsschule ihre Allgemeinbildung vertiefen sowie die für die Berufsausübung notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben.
Der anerkannte Ausbildungsberuf der Industrie, häufig der Stadtwerke, Versorgungsunternehmen und Großanlagenbetreibern (z.B. Chemie), ist aus der Zusammenlegung der Berufe Anlagenmechaniker und Apparatebauer u. a. entstanden.

Während früher die Schwerpunkte der Ausbildung vorwiegend auf handwerkliche Tätigkeiten ausgerichtet waren, hat eine Verlagerung zu heute geforderten Dienstleistungstätigkeiten (Kundenorientierung) stattgefunden.

Um flexible Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Unternehmen und berufliche Mobilität zwischen Berufen, Betrieben und Branchen zu erreichen, wurden für alle industriellen Metallberufe gemeinsame Kernqualifikationen definiert, die im Lehrplan integriert sind.

Alle Berufe haben eine eine gleichlautende Berufsbildposition „Geschäftsprozesse und Qualitätssicherungssysteme“.
Damit sind die Vorgaben des Lehrplans sehr offen formuliert im Gegensatz zum Anlagenmechaniker-SHK.

Abschluss / Prüfung

Die Abschlussprüfung wird schriftlich durchgeführt.
Soweit dies im Lehrplan der Berufsschule für einzelne Fächer bestimmt ist, wird auch fachpraktisch geprüft.
Mit bestandener Abschlussprüfung an der Berufsschule (und bestandener Berufsabschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer) erwerben die Absolventen/innen den Gesellenbrief / Facharbeiterbrief in ihrem Ausbildungsberuf.

Je nach Vorbildung kann an den Berufsschulen ein dem Hauptschulabschluss bzw. dem Realschulabschluss gleichwertiger Bildungsstand erworben werden.

Aufnahmevoraussetzungen und -bedingungen

Die allgemeine Schulpflicht muss erfüllt sein.
Berufsausbildungsvertrag

Dauer/Beginn

Regelausbildungszeit 3,5 Jahre
Beginn jeweils im September nach den Sommerferien (Schuljahresanfang Baden-Württemberg)
Der Unterricht in der Grundstufe (1. Ausbildungsjahr an der Johannes-Gutenberg-Schule Heidelberg) und Fachstufe (ab dem 2. Ausbildungsjahr an der Heinrich-Meidinger-Schule Karlsruhe) findet in Blockform statt, das heißt, die Auszubildenden besuchen i. d. R. zwei bis drei Wochen lang die Berufsschule und sind anschließend 4 bis 6 Wochen lang im Betrieb.
Pro Schuljahr kommen so etwa 13 Unterrichtswochen zusammen.

Gliederung und Inhalte

Maßgebliche Fächer sind Religionslehre, Deutsch, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftskompetenz, Berufsfachliche Kompetenz mit Projektkompetenz und Berufspraktische Kompetenz

Kosten

Es besteht Schulgeld- und Lernmittelfreiheit.
Eine Ausbildungsvergütung wird bezahlt.

Anmeldung

Anmeldeformular PDF-Logo
Erhebung Migrationshintergrund, Hintergründe u. Rechtslage PDF-Logo

Bitte fügen Sie die folgenden Unterlagen Ihrer Anmeldung bei:
– Ausbildungsplatzzusage

Anschrift

Johannes-Gutenberg-Schule
Wieblinger Weg 24 / 7
69115 Heidelberg
Telefon 0 62 21 / 528-700
Fax 0 62 21 / 2 14 72
E-Mail: schule@jgs-heidelberg.de
Web: www.jgs-heidelberg.de

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Fritz oder Grohmann
oder schule@jgs-heidelberg.de